WIRKSTOFFPROFIL

Citrullin

Aminosäure im Kontext Stickstoffmonoxid-Stoffwechsel.

Citrullin – UNIQODE Ratgeber

Einordnung

L-Citrullin ist eine nicht-proteinogene Aminosäure, die eine Rolle im Harnstoffzyklus spielt und im Körper zu L-Arginin umgewandelt werden kann. Über diesen Weg ist Citrullin indirekt an der Bildung von Stickstoffmonoxid (NO) beteiligt. In der wissenschaftlichen Literatur wird Citrullin vor allem im Zusammenhang mit Durchblutung, Gefäßfunktion und körperlicher Leistungsfähigkeit untersucht. In Formulierungen wird es häufig im Sport- und Performancebereich eingesetzt.

Einsatzkontexte

  • Wird häufig in Performance- und Pre-Workout-Formulierungen eingesetzt.
  • Wird im Zusammenhang mit Durchblutung und Belastung untersucht.
  • Findet Anwendung in Trainings- und Leistungssettings.

Mechanismen und Hintergründe

  • Umwandlung zu Arginin im Stoffwechsel.
  • Indirekte Beteiligung an der Stickstoffmonoxid-Synthese.
  • Wird im Zusammenhang mit vaskulären Prozessen untersucht.

Dosierung im Studienkontext

In Studien werden häufig Dosierungen im Bereich von etwa 3 bis 8 g pro Tag untersucht.

Sicherheit und Verträglichkeit

Gilt im Allgemeinen als gut verträglich.

Quellen und weiterführende Literatur

  1. Sureda A, Pons A. (2012). Arginine and citrulline supplementation in sports and exercise: ergogenic nutrients?

Verwandte Wirkstoffe

Forschung richtig einordnen

Untersuchungen an einzelnen Wirkstoffen lassen sich nicht automatisch auf andere Dosierungen, Zielgruppen oder kombinierte Produkte übertragen. Die beschriebenen Studienmengen sind keine persönliche Einnahmeempfehlung.